Albert + Bergfeld GmbH & Co. KG
 

Firmengeschichte


Der Anfang

Friedrich Bergfeld, der Gründer unseres Betriebes, wurde am 4. August 1878 in Elfenfohren bei Ihmert als zweiter Sohn des Bauern Heinrich Bergfeld geboren.

Da der älteste Sohn auf dem Hof blieb, mussten die jüngeren Geschwister einen anderen Beruf erlernen. Somit erlernte Friedrich Bergfeld das Schmiedehandwerk in Hemer bei Meister Steinberg. Eine kurze Unterbrechung folgte von 1899 bis 1900, als Friedrich Bergfeld bei der 67. Infanterie in Metz diente. Anschließend war er bei dem Maschinenbaubetrieb Friedrich Albert als Betriebsleiter tätig.

Da er schon früh die Absicht hatte, sich in seinem Heimatort Ihmert selbstständig zu machen, musste er einen dem hiesigen Bedarf angepassten Betrieb aufbauen.

Seine Kunden waren hauptsächlich in der Landwirtschaft, aber auch in der hiesigen Drahtindustrie zu finden. Vorausschauend legte Friedrich Bergfeld deshalb insgesamt drei Meisterprüfungen ab, und zwar für den Wagenbau, für den Hufbeschlag und auch als Maschinenschlosser.


Gründung der Friedrich Bergfeld KG in 1908

1908 war es dann soweit: Friedrich Bergfeld erwarb das jetzige Anwesen von der Familie Westebbe und gründete seinen Betrieb Friedrich Bergfeld KG an der Ihmerter Str. 280.

Da zu diesem Zeitpunkt noch keine Elektrizität vorhanden war, mussten sämtliche Maschinen von Hand betrieben werden. Im Jahre 1909 kam auch endlich die Elektrizität nach Ihmert: Heimische Fabriken, Handwerksbetriebe und Landwirte wurden an das Elektrizitätsnetz angeschlossen und die umfangreiche Arbeit zur Verlegung der elektrischen Leitungen begann.

Nach wenigen Jahren jedoch überwogen die Aufträge für den Bau von Maschinen für die Drahtindustrie im Vergleich zu den Aufträgen aus der Landwirtschaft.

Um weiter den Maschinenbaubetrieb ausbauen zu können, studierte der Sohn und jetzige Inhaber Herbert Bergfeld (geb. 30. März 1918) Maschinenbau und legte 1945 sein Staatsexamen ab.

Nur kurze Zeit später, am 21. Oktober 1945, verstarb Friedrich Bergfeld. Im Umkreis war er bekannt für seine gute, solide Arbeit und seine damals innovativen Ideen für die Drahtindustrie und landwirtschaftlichen Betriebe.

Unmittelbar nach dem Tod von Friedrich Bergfeld nahm der noch junge Sohn Herbert die Zügel in die Hand und leitete fortan den Betrieb. Nun wurden hauptsächlich Maschinen für die Drahtindustrie und auch für die Rohrindustrie gefertigt. Unter Herbert Bergfeld wurden beim Bau von Maschinen die DIN und ISO-Normen eingeführt, was für die damalige Zeit einen erheblichen Fortschritt bedeutete. Durch Herbert Bergfelds technisches Geschick und seine unerschöpflichen Ideen wuchs Friedrich Bergfeld KG zu einem weltweit tätigem Unternehmen heran.

Um das bestehende Programm für die Drahtindustrie zu erweitern, kaufte Herbert Bergfeld im Jahre 1971 die Friedrich Albert KG in Bredenbruch und aus beiden Betrieben entstand die heutige Firma Albert+ Bergfeld GmbH & Co.KG, dem Standort Ihmert treu bleibend.
Bis zum Konkurs der Firma Albert + Bergfeld im Jahr 2000 arbeiten dort rund 25 Mitarbeiter.

90 Jahre Firmengeschichte in Hemer-Ihmert

Friedrich Bergfeld KG (gegründet 1908)
Heute: Albert + Bergfeld GmbH & Co. KG
Maschinen für die Rohr- und Drahtindustrie
Ihmerter Straße 280
D-58675 Hemer
Tel.: 02372 9897-14
FAX: 02372 9897-82

In 90 Jahren entwickelte sich Albert + Bergfeld am Standort Hemer Ihmert zu einem Unternehmen, das heute weltweit für hochmoderne Maschinen und Anlagen für die Be- und Verarbeitung von Rohr und Draht bekannt ist:

Für Rohre mit einem Durchmesser von 0,80 - 50,0 mm
Für Drähte mit einem Durchmesser von 0,02 - 25,0 mm

Durch die gelungene Kombination aus Tradition und hochmoderner Technik liegt die Stärke des Unternehmens darin, kundennahe Lösungen zu entwickeln.

Allein in den Jahren zwischen 1996 und 1998 wurden insgesamt 8 Neuentwicklungen, hauptsächlich im Bereich von Rohrweiterverarbeitungsanlagen, auf dem Weltmarkt vorgestellt. Zum internationalen, renommierten Kundenkreis zählen Zulieferer für die:

Automobilindustrie (Benzin- und Bremsleitungsrohre)
Nuklear- und Medizinindustrie (Edelstahl- und Aluminiumrohre)
Kühl- und Klimatechnik, Sanitärtechnik (Kupferrohre)
Drahtweiterverarbeitungsindustrie (Stahldraht, Flach- und Profildraht, Baustahldraht)

Selbstverständlich ist für den Fortbestand des florierenden Maschinenbaubetriebes gesorgt:

Mitinhaber sind seit 1997 Tochter Rosemarie Freeth-Bergfeld und Schwiegersohn Sidney John Freeth, mit dem Ziel, den Traditionsbetrieb fortzuführen, dessen Entwicklung der Pionierarbeit von Friedrich Bergfeld und Herbert Bergfeld in den von Krisen geschüttelten Zeiten zu verdanken ist.

Im Jahr 2000 musste die Firma Albert + Bergfeld Gmbh + Co. KG Konkurs anmelden. Die Firmenhallen stehen seit dem leer

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